Für eine gute Selbstverteidigung: Diese Kampfsportarten sollten Sie auf jeden Fall ausprobieren

Kampfsportarten können eine gute Möglichkeit sein, sich selbst zu verteidigen. Das Selbstverteidigung besonders in urbanen Gebieten ein immer wichtigeres Thema wird, ist eine traurige Realität. Trotzdem muss Selbstverteidigung keine ernste, trockene Angelegenheit sein, sondern kann ein sehr schönes Hobby sein. In diesem Artikel stellen wir die besten Kampfsportarten vor, die Sie für eine effiziente und sinnvolle Selbstverteidigung lernen können.

Thaiboxen

Muay Thai, oder auch Thaiboxen genannt, ist ein alter, thailändischer Kampfsport und Kampfkunst, der weit über das normale Boxen hinausgeht. Dabei werden nicht nur Arme, sondern auch Beine, Knien und Ellbogen zum Einsatz gebracht. Gekämpft wird im Geiste der thailändischen Buddhisten – mit Respekt, nicht aus Feindschaft. Sollte es trotzdem zu einer gefährlichen Situation kommen, können Muay Thai-Kenntnisse ein großer Vorteil sein.

Krav Maga

Diese Kampfsportart ist besonders für ihre Entstehung und Verwendung bekannt. Der israelische Geheimdienst entwickelte die 1910 von einem jüdischen Boxer weiter, heute verwendet sie nicht nur der israelische Geheimdienst, sondern auch beispielsweise das US-Militär. Bei dem Sport wird viel Fokus auf Schlag- und Tritttechniken gesetzt, die effizientesten Elemente aus verschiedenen Kampfsportarten wurden in den Sport implementiert. Zwar wird der Sport für das Militär und professionelle Zwecke eingesetzt, trotzdem eignet er sich für die Selbstverteidigung privat sehr gut, weil er den Körper effizient nutzt und keine große Kraft für wirkungsvolle Schläge und Tritte notwendig ist.

Brasilianisches Jiu Jitsu

Die Sportart wird auch BJJ genannt und besteht aus Techniken des Judos und des Jiu-Jitsu. Viele Würfe und Schläge des Jiu-Jitsu wurden verändert, die Hebelwirkung des Körpers wurde sich zunutze gemacht, um weniger Kraftanstrengung dafür mehr Technik zu verwenden. Die Folge daraus ist, dass auch körperlich zarter gebaute Menschen die verschiedenen Schläge, Würfe und Tritte erfolgreich meistern können. Der Sport gliedert sich in zwei Teile: Kampf im Stehen und anschließendes Ringen am Boden, bei dem ein Sieger herausgeht oder nach Punkten entschieden wird, wer den Kampf gewonnen hat. Brasilianisches Jiu Jitsu ist hauptsächlich für den Nahkampf ausgerichtet und deshalb optimal als Sport für die Selbstverteidigung. Bei körperlicher Belästigung oder einer anderen ausweglosen Situation kann man sich notfalls mit BJJ-Techniken wehren – am besten mit Würgegriffen.

Boxen

Der Klassiker unter den Kampfsportarten. Obwohl Boxen nur die Fäuste als schlagende Körperteile zulässt, ist Boxen als Selbstverteidigung nicht zu unterschätzen. Nicht nur, dass die Handmuskulatur gestärkt wird und im Ernstfall zur Selbstbefreiung beitragen kann, der Sport zeigt auch die Schwachstellen des menschlichen Körpers auf. Beispielsweise kann in einer Notsituation ein gezielter Schlag auf die Schläfe einen Angreifer ausschalten – auch wenn der Schlag von einer weniger starken Person kommt.

Mixed Martial Arts

Die „MMA“-Kämpfe unter anderem mit dem Star-Athleten Connor McGregor kennen viele, die Zusammensetzung der MMA (Mixed Martial Arts)-Techniken allerdings weniger. Die Disziplin ist eine Mischung aus verschiedenen Kampfstilen, darunter Taekwondo, Thaiboxen, Brasilianisches Jiu Jitsu und Judo. Athleten kämpfen dabei mit den effizientesten und wirkungsvollsten Techniken meist nur mit dünnen Handschuhen gegeneinander. Für die Selbstverteidigung sinnvoll ist dabei, dass der Sport Realsituationen sehr nahe kommt, weder Hilfsmittel noch Schutz kommt abgesehen von den relativ dünnen Handschuhen zum Einsatz. Wer Mixed Martial Arts beherrscht, ist für jede Form von physischer Auseinandersetzung ohne Hilfsmittel vorbereitet.